Hans-Heinrich Dieter

Gescheiterte Islampolitik   (12.10.2023)

 

Bundespr√§sident Steinmeier ist im September 2023 bei der Feier zum 50. Gr√ľndungsjubil√§um des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) in K√∂ln aufgetreten. Dabei hat Steinmeier die Zugeh√∂rigkeit des Islam zu Deutschland betont: ‚ÄěDer Islam, die muslimische Religion, das muslimische Leben, die muslimische Kultur haben Wurzeln geschlagen in unserem Land.“ Er f√ľhrte aber auch aus, dass er es zutiefst verurteile, ‚Äěwenn Religion missbraucht wird, um Andersgl√§ubige abzuwerten oder unseren Staat und unsere demokratischen Werte in Frage zu stellen. Sei es Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus oder Christenhass.“

Der barbarische, abscheuliche und verbrecherische Terrorangriff der Hamas auf Israel und seine Zivilbev√∂lkerung macht sehr deutlich, dass wir angesichts solcher islamistischen und muslimischen Gr√§ueltaten auch unsere Islampolitik in Deutschland nun dringend √ľberdenken m√ľssen.

Schon die sich seit dem Staatsversagen 2015/16 verschlechternde Sicherheitslage sowie der wachsende Antisemitismus in Deutschland haben in mehrfacher Hinsicht deutlich gemacht, dass der anbiedernde Satz des gescheiterten Bundespr√§sidenten Wulff, ‚ÄěDer Islam geh√∂rt zu Deutschland“ geschichtsvergessen, kulturvergessen, verantwortungslos oberfl√§chlich, sachlich falsch und politisch - zumindest - t√∂richt war. Dass Kanzlerin Merkel nach anf√§nglicher Ablehnung von Multi-Kulti-Ans√§tzen den falschen Wulff-Satz sp√§ter aus opportunistischen Erw√§gungen im Zusammenhang mit der T√ľrkei dann doch best√§tigt hat, macht diese t√∂richte Aussage nicht besser. Und dass Steinmeier erneut in diese Kerbe schl√§gt, macht deutlich, dass er die augenblicklichen Probleme, die mit der derzeitigen √úberlastung unserer Bev√∂lkerung durch vorwiegend muslimische Migranten verbunden sind, nicht versteht oder nicht verstehen will. Der jetzt explodierte Hamas-Terror in Israel wird hoffentlich den Realit√§tssinn unseres ‚ÄěOberhauptes“ st√§rken.

Denn muslimische Vertreter in Deutschland reagieren auf das Massaker der Hamas in Israel mit aggressiver Schuldabwehr, Verharmlosung oder auch offenem Hass auf Juden. Nicht nur in Neuk√∂lln kommt es zu Freudendemonstrationen. Zu Allahu akbar-Rufen wurde immerhin gefoltert und gemordet. Vergewaltigte Frauen wurden auf Pickups der teilweise jubelnden pal√§stinensischen Bev√∂lkerung als Siegesbeweis vorgef√ľhrt – und das feiern solidarisch demonstrierende muslimische Migranten in deutschen St√§dten mit! In Berlin wird das Brandenburger Tor mit ‚ÄěFuck Juden“ bespr√ľht, in anderen St√§dten wurde die israelische Flagge abgeh√§ngt, entwendet und gesch√§ndet! Und Organisationen wie die Gruppe Samidoun, eine Tarnorganisation der Volksfront f√ľr die Befreiung Pal√§stinas, konnte bei uns in Deutschland die Barbarei in aller √Ėffentlichkeit als Erfolg gegen den verhassten Judenstaat zelebrieren. Das ist uns√§glich! Und in den Schulen werden inzwischen die in paternalistischer Umgebung verzogenen ‚Äěkleinen Paschas“ immer aggressiver, nicht nur durch den vermehrten Gebrauch des muslimischen Schimpfwortes ‚Äědu Jude!“

Und man sollte angesichts der Bilder des Grauens eigentlich erwarten, dass sich Muslime weltweit in aller Klarheit distanzieren, doch stattdessen kam es in vielen muslimisch gepr√§gten L√§ndern, so auch in der T√ľrkei, auch zu propal√§stinensischen Siegesfeiern. Aber der Islam hat einen religi√∂sen Alleinvertretungsanspruch. Und f√ľr Muslime sind Christen und Juden Ungl√§ubige!

Und wichtig ist auch der Blick auf die teilweise staatlich gef√∂rderten muslimischen Organisationen. Weder die Deutsche Islamkonferenz noch andere Kooperationen haben dazu gef√ľhrt, dass israelfeindliche, antisemitische, demokratie- und menschenfeindliche Ideologien abgenommen h√§tten. Und Mohamed Matar, der im Umfeld der Neuk√∂llner Dar-Assalam-Moschee wirkt, hat in einer Videoansprache zum Angriff der Hamas auf Israel keinerlei Mitleid mit den israelischen Opfern gezeigt. Stattdessen machte Mohamed Matar die israelische Regierung f√ľr die ‚ÄěAggression“ verantwortlich. Seine Moschee wird auch von Katar finanziert, dessen Politik durch die islamistische Muslimbruderschaft stark beeinflusst wird. Hoffentlich hat sich Scholz auf sein heutiges Gespr√§ch mit dem Emir von Katar gut vorbereitet.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) unter dem Vorsitzenden Mazyek wird von der Politik als respektable Organisation wahrgenommen, obwohl auch Gruppierungen mit islamistischer Tendenz im Rat vertreten sind. In seiner Erkl√§rung vom 08.Oktober verurteilt Mazyek lediglich Angriffe auf die Zivilbev√∂lkerung allgemein und ruft zum Ende der ‚ÄěKampfhandlungen“ auf. Um danach festzustellen: ‚ÄěZutiefst verst√∂rend ist es, dass Siedler, flankiert durch die israelische Armee, seit zwei Jahren pal√§stinensische D√∂rfer und die Al-Aksa-Moschee angreifen, ohne dass die internationale Gemeinschaft eingreift.“ Dass die T√§ter-Opfer-Umkehr selbst angesichts der beispiellosen Barbarei der vergangenen Tage aufrechterhalten wird, spricht B√§nde. Und dieser ZMD ist Kooperationspartner bei der einzigen universit√§ren Imam-Ausbildung in Deutschland, dem staatlich gef√∂rderten Islamkolleg in Osnabr√ľck, wo religi√∂ses Personal ausgebildet werden soll, das grundgesetzkonform ist und auf Muslime betreffende Herausforderungen angemessen reagieren kann. Am Erfolg der staatlichen F√∂rderung darf angesichts der islamistischen Grundhaltung der ZMD gezweifelt werden!

Diese schlecht kaschierte Israel-Feindschaft vieler organisierter Muslime und der Hass auf Juden, der in Deutschland immer wieder √∂ffentlich sichtbar wird, hat auch etwas mit Einflussnahmen internationaler Organisationen wie der Muslimbruderschaften zu tun, die teilweise vom Iran gesponsort werden. Seitens der Politik und der Kirchen wurde dieses Problem jahrzehntelang verharmlost. Antisemitismus wurde fast ausschlie√ülich auf der Seite des deutschen Rechtsextremismus verortet. muslimischer und islamistischer Judenhass sowie der hohe Anteil muslimischer Migranten an Straftaten wurden in deutschen Medien nicht thematisiert – man wollte einfach nicht ‚Äěsagen, was ist!“ Die deutsche Islampolitik kann als gescheitert beurteilt werden!

Es ist Zeit, die gesamte Islampolitik auf den Pr√ľfstand zu stellen. Das wird eine gro√üe Aufgabe werden. Ergebnisse sind nicht √ľber Nacht zu erwarten. Deswegen muss Deutschland sofort beginnen mit Ma√ünahmen, die der gesunde Menschenverstand fordert:

  • Israel muss nach Kr√§ften unterst√ľtzt werden. Deutschland muss sich um deutsche Geiseln k√ľmmern.
  • Der Schutz j√ľdischer Einrichtungen in Deutschland muss erh√∂ht und antisemitische Demonstrationen m√ľssen verboten werden.
  • Der Verein ‚ÄěGruppe Samidoun“ muss umgehend verboten werden.
  • Die √∂ffentliche T√§tigkeit der Hamas oder Hamas-naher Organisationen muss untersagt werden.
  • Abschiebungen m√ľssen konsequenter realisiert werden.
  • Die Migration nach Deutschland muss im Zusammenwirken mit der EU begrenzt werden.
  • Der Schutz der Innengrenzen muss anlassbedingt verst√§rkt werden. Migranten ohne Papiere d√ľrfen deutschen Boden nicht betreten.
  • Gesetzes√ľbertretungen von Migranten m√ľssen unnachgiebig geahndet werden.
  • Negativer muslimischer Einfluss an deutschen Schulen muss unterbunden werden.

Die demokratische Politik muss endlich im Sinn und zum Wohl des deutschen Volkes handeln, wenn sie die Macht nicht an Rechtsextremisten verlieren will!

 

(12.10.2023)

 

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https://www.hansheinrichdieter.de/html/schwachsinnigemigrationspoliti.html

 

 

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