Hans-Heinrich Dieter

Madeira im Januar 2016

 

Wir kennen Madeira von unserer Reise in 2006 und von Tagesbesuchen 2014 und 2015 schon ganz gut und haben nun unsere Eindrücke von Land und Leuten durch Touren mit einem Mietwagen vertieft. Auf Madeira ist es meist sonnig und um die 20 Grad Celsius. Das macht den Aufenthalt im Januar sehr angenehm. Die Insel hat eine grandiose Natur mit spektakulären Bergregionen und atemberaubenden Steilküsten. Und Funchal ist eine bemerkenswerte Stadt mit vielen Gelegenheiten zu vielfältigem Genuss.

Die Hauptstadt der autonomen portugiesischen Region Madeira, Funchal, hat viele schöne Gesichter.

 

Funchal-Panorama

Die Promenade ist mit etwas zu viel „kaltem Beton“ neu gestaltet, herrliche Parks und Grünanlagen sind da ein schöner Kontrast.

 

Stadtpark

 

oberhalb des Hafens

im Parque de Santa Catarina

der Garten am Gouverneurspalast

 

Funchal

Kolumbus

 

Funchal-Reids Huegel

Reid´s Palace

In Straßen und Grünanlagen kann man die unterschiedlichsten Skulpturen bewundern.

 

Funchal Ronaldo

der Nationalheld Portugals darf nicht fehlen

 

Funchal-Skulptur

 

Funchal-Skulptur

 

Funchal-Armlaenge

 in Funchal wusste man offenbar weit vor der Kölner Oberbürgermeisterin von der Bedeutung der „Armlänge“.

 

Das Leben findet auf den Plätzen, im Zuge der Boulevards und in den gemütlichen Gassen statt.

 

Rathaus von Funchal

das stilvolle Rathaus

 

Funchal-Rua Sao Francisco

Rua Sao Francisco

 

am Grand Cafe Golden Gate

Zeugnisse der Vergangenheit und einstigen Größe

 

Funchal Fort

stattliches Fort

 

Funchal Se

die Kathedrale Sé

 

Funchal-Lido

am Lido gibt es keinen Strand aber Hotels in allen Preisklassen und gute Meeresschwimmanlagen.

 

Der Mercado dos Lavradores ist eine echte Sehenswürdigkeit:

Mercaco dos Lavradores

 

Kacheln am Markt

die blauen Kacheln sind typisch für Portugal

 

Funchal Markt

hier gibt es ein reichhaltiges Angebot der hiesigen Flora und Fauna

 

Funchal Markt

 

Funchal Markt

 

Besonders schön ist ein Bummel vom Markt durch die alte Fischersiedlung Santa Maria, entlang der Rua Santa Maria bis zur Kirche Santa Maria Maior.

In der Rua Santa Maria finden sich unzählige Restaurants, in denen jeder das für sich Richtige finden kann.

Rua Santa Maria

 

Galerien und Türmalereien, auch in den Seitengassen, sorgen für interessante Abwechslung.

 

Funchal-Galerie

 

Tueren  Tueren  Tueren

 

Tueren  Tueren  Tueren

 

Hinter dieser Fressecke...

Funchal-Fressecke

...wird es um die Capela do Corpo Santo deutlich ruhiger und beschaulicher.

 

Funchal-Capela do Corpo Santo

Capela do Corpo Santo

Auf der Anhöhe mit gutem Meerblick liegt Santa Maria Maior mit dem prächtigen Taufraum.

 

Funchal Santa Maria Maior

Santa Maria Maior

 

Funchal Santa Maria Maior

der Taufstein in der Seitenkapelle

 

Die hochgelegene Vorstadt von Funchal, Monte, erreicht man mit einer Seilbahn oder mit abenteuerlich schnellen Bussen durch sehr enge Gassen.

In Monte findet man die Villenviertel von Funchal, großartige Gärten und die Kathedrale im landestypischen Stil.

 

Nossa Senhora do Monte

Nossa Senhora do Monte

 

Nossa Senhora do Monte

der Altar

 

Bemerkenswert ist weniger das prunkvolle Kircheninnere als vielmehr der Kult der - insbesondere durch ungarische Pilger - um den letzten Kaiser von Österreich, Karl von Habsburg, der hier im Exil lebte und 1922 starb, getrieben wird.

 

Karl von Habsburg

der Kaiser vor der Kirche...

 

Karl von Habsburg

...und der Kaiser in der Kirche

 

Die grandiose und abwechslungsreiche Natur mit spektakulären Bergregionen und atemberaubenden Steilküsten fordern interessante Touren geradezu heraus. Wir beginnen mit der Erkundung des Ostteils der Insel. Auf kleinen Bergstraßen durch Eukalyptuswälder, die auch immer wieder gute Blicke in gebirgige Landschaft erlauben, erreicht man die Steilküste bei Porto da Cruz.

 

 

Porto da Cruz

Die Anfahrt auf Porto da Cruz ist auch bei diesigem Wetter sehr schön

 

In dem wenig spektakulären Ort finden wir die schlichteste Kirche unserer Reise.

Porto da Cruz-Kirche

Die Bahnhofsuhr, die Größe der Glocke und die Sirene sprechen für sich.

 

Porto da Cruz-Kirche

Das ungewöhnlich schlichte Kircheninnere passt.

Die Steilküste und die Uferanlagen lohnen aber den Besuch.

Porto da Cruz

 

Porto da Cruz

der Penha de Aguia, 590m hoch

 

Eine richtig schöne Küstenlandschaft erstreckt sich beim Ponta de Sâo Lourenço.

Ponta de Sao Lourenco

 

Ponta de Sao Lourenco

Von hier aus kann man den ganzen spektakulären Küstenstreifen erwandern.

 

Stadtbummel in Machico mit einem der wenigen sandigen Stadtstrände...

Machico

der Zeitvertreib der älteren Männer, Kartenspiel und Domino

Machico

importiertes Sandvergnügen

...und Caniçal...

 

bei Canical

...schließen die Tour an der Südostküste ab.

 

Die Tour an der Südwestküste beginnen wir im malerischen Câmara de Lobos.

Camara de Lobos

heute noch ein wichtiger Hafen...

 

Camara de Lobos

...besonders für den Fang des Espada (Degenfisch)

 

Camara de Lobos

 

Dann geht es über Serpentinen und Haarnadelkurven zum atemberaubenden Cabo Girão mit gläsernem Skywalk und spektakulärer Sicht.

 

am Cabo Girao

der Blick nach links...

 

Cabo Girao

...und nach unten

 

Ribeira Brava lohnt einen Bummel.

Ribeira Brava

der Kiesstrand hat seinen ganz eigenen Charme

 

Ribeira Brava Sao Bento

die Igreja de São Bento mit den Kacheln und der Armillarsphäre an der Turmspitze

 

Ribeira Brava Kirche

die hübschen Damen wollen sicher nicht in die Kirche aber vielleicht ins rosa Rathaus

Ribeira Brava Rathaus

 

Ponta do Sol liegt unmittelbar in der Steilküste,

Ponta do Sol

eingequetscht zwischen zwei Felsen.

Ponta do Sol

 

Madalena do Mar hat eine neue Promenade mit Palmen und vorgelagertem Strändchen.

Madalena do Mar

der Ort ist nicht weniger eingezwängt als sein Nachbar

 

Madalena do Mar

 

Paúl do Mar hat eine schöne Lage

Paul do Mar

 

Paul do Mar

und der Blick von oben ist atemberaubend.

 

Ponta do Pargo mit einem der wenigen Leuchttürme bietet eine gute Meersicht an der Westspitze der Insel.

Ponta do Pargo

 

An der Nordwestspitze liegt Porto Moniz, das für seine Meerwasserschwimmanlagen bekannt ist.

Porto Moniz

die Anfahrt auf Porto Moniz ist schon sehr schön

 

Porto Moniz

wilde Wellen

Porto Moniz

und auch ruhige Becken im Schwimmbad

 

Die Rückfahrt nach Funchal geht über die Hochebene des Paúl da Serra. Da starker Wind bei unsicherem Wetter aus Süden kommt, fahren wir fast ausschließlich im dichtesten Wolkennebel. Schade, so konnten wir keine Fotos machen.

Die Nordküste bei São Vicente erreichen wir auf einer weiteren Tour durch die gebirgige Inselmitte im Zuge des Brava-Flusses über den Encumeada-Pass (1007m).

 

Tal des Brava

Der Brava ist aus Sicherheitsgründen kanalisiert worden.

 

Strasse nach Sao Vicente

 

São Vicente ist bekannt für seine Vulkanhöhlen und seine Lage in einem Einschnitt der wilden Steilküste Nordmadeiras.

Sao Vicente

der Stadtstrand

 

Die Küstenstraße in Richtung Santana führt meist direkt am Atlantik entlang nach Ponta Delgada.

nach Ponta Delgada

Die Sicht und das Licht ändern sich auf Madeira schnell.

bei Boaventura

 

Ponta Delgada

Immer wieder herrliche Blicke!

Dabei ist nicht jeder Hinweis in dem schwierigen Gelände zielführend:

bei Boaventura

 

von Boaventura nach Sao Jorge

an der Straße von Boaventura nach São Jorge

 

Bei Boaventura geht es teilweise durch das gebirgige Landesinnere, meist mit Meerblick.

von Boaventura nach Sao Jorge

 

von Boaventura nach Sao Jorge

In solcher Lage lebt es sich vielleicht schön, aber sicher nicht einfach.

vor Sao Jorge

 

Santana ist bekannt für seine strohgedeckten Häuser aber touristisch stark überlaufen.

Santana

 

Santana

 

Da zieht es uns eher in die Berge, um über Faial und den Pico do Arieiro nach Funchal zurückzukehren.

Bei der Fahrt durchs Gebirge hat man häufig wechselndes Wetter.

 

zum Pico do Arieiro

 

Am Gipfel selbst hat sich in zehn Jahren viel verändert. Die Radaranlage der portugiesischen Luftwaffe ist neu, genau wie das wenig ansprechend gestaltete Touristenzentrum.

am Pico do Arieiro

 

Die Wetterlage lässt dieses Mal die sonst wunderbaren Blicke in Richtung Nordküste nicht zu.

am Pico do Arieiro

 

Von hier geht ein anspruchsvoller Wanderweg zum Pico Ruivo durch spektakuläre Felslandschaften.

am Pico Arieiro

 

Wer keine größeren Touren machen will, kann sich mit dem Bus 81 von Funchal aus zum Pico do Serrado einen  Eindruck von der charakteristischen Bergwelt Madeiras verschaffen.

am Pico do Serrado

Blick vom Eira do Serrado

 

Curral das Freiras

der kleine Ort Curral das Freiras

 

Curral -Tal

das Curral-Tal

 

Madeira bietet Frühling im Winter, großartige Landschaften und ein Ambiente in dem man das Leben vielfältig so richtig genießen kann.

 

 

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